So manche Wohnung hat es in sich...

...und auch öffentliche Gebäude sind nicht davor sicher. Schadstoffe, die aus den Wänden ausgasen, machen immer mehr Menschen das Leben schwer.

Luftqualität ist Lebensqualität

Das spüren wir immer deutlicher. Jeder ist gefordert, sich für Gesundheit und Umwelt einzusetzen, um sie zu erhalten.

SCANDIPAINT hat u.a. mit der Entwicklung des Contamiblock-Schutzsystems einen Beitrag geleistet. Contamiblock-Schutzsystem - die Schadstoffmaskierung. So wird ein gemütliches Wohnen und unbelastetes Arbeiten wieder möglich.

Raumbelastung

Die Menschen verbringen in der heutigen Zeit den überwiegenden Teil des Tages innerhalb von Gebäuden. Die Qualität der Raumluft gewinnt daher immer größere Bedeutung.

Jahrzehntelang hat man am Bau besonders Holz und andere Baustoffe imprägniert bzw. Materialien in die Wohn- und Büroräume eingebracht, die chemikalien-behandelt wurden.

Heute weiß man, dass einige dieser Stoffe ein hohes Gefahrenpotential für den Menschen darstellen. Ein Teil der Schadstoffe, die sich in der Raumluft befinden, beruhen auf chemikalienemittierenden Baustoffen. Gedacht sei hier zum Beispiel an Holzschutzmittel, deren Wirkstoffe auch über Jahrzehnte an die Raumluft abgegeben werden können. Eine ähnliche Problematik entstand durch den Einsatz von PCB in Fugendichtungsmassen sowie Einsatz von Formaldehyd in Spanplatten.

So gelangen Schadstoffe in die Räume und über die Atemwege in den menschlichen Körper, oder aber sie setzen sich auf und in anderen Materialien wie Tapeten, Kleidung und Möbeln ab. Nun können Sie auch über die Haut in den menschlichen Körper gelangen.

Schadstoff-Problematik

 Primärer und Sekundäre Kontaminierungsquellen.

Primärer und Sekundäre Kontaminierungsquellen.

Um Holz vor dem Pilz- und Insektenbefall zu schützen, wurden in den Holzschutzmitteln vor allem in den 70er und z.T. noch in den 80er Jahren Pentachlorphenol (PCP), Lindan, Dichlofluanid und Dichlor-Diphenyl-Trichlorethan (DDT) eingesetzt. So wurden nicht nur Fenster, Türen und Balken, sondern auch Treppen und Vertäfelungen mit diesen Holzschutzmitteln behandelt.

Diese Primärquellen gasen die Schadstoffe noch nach Jahrzehnten aus. Andere Gegenstände wie z.B. Möbel, Teppiche und Wände nehmen über die Raumluft die Schadstoffe auf und werden dadurch selbst zur Schadstoffquelle - zur Sekundärquelle.

Putzschichten bzw. Mauerwerke können auch mit einem ganz anderen Schadstoff belastet sein, z.B. Polychlorierten Biphenylen (PCB). In den alten Bundesländern wurden PCB jahrelang unter anderem in Fugendichtungsmassen eingesetzt.

Gebäude aus Betonfertigteilen, wie z.B. Schulen und Kindergärten, Verwaltungsgebäude, aber auch Mehrgeschoßwohnhäuser sowie Einfamilienhäuser wurden unter Verwendung derartiger Fugenmassen gebaut.

Ob im Büro oder im Privatbereich - Möbelstücke, Verkleidungen und Teppiche können auch den Schadstoff Formaldehyd enthalten, der wiederum in die Raumluft abgegeben werden kann.

Risiken und Vorkommen

Nicht jeder Mensch wird durch Schadstoffe krank. Hierbei spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle; zum einen die Dauer und Höhe der Belastung, die Luftwechselrate, die Luftfeuchtigkeit und Temperatur, aber auch die gesundheitliche Disposition eines jeden Menschen. Ebenso verhält es sich mit den gesundheitlichen Auswirkungen.

Die aufgelisteten Tabellen enthalten Informationen über Anwendungszwecke und Gesundheitsrisiken für Schadstoffe, deren Ausgasungen nachweislich bei Einsatz des Contamiblock-Schutzsytems reduziert werden können.

Die Problemlösung

Problemlösung bedeutet zuerst die Problemerkennung und dann die Problembehebung. Eine geprüfte Lösung ist das Contamiblock-Schutzsystem - die Schadstoffmaskierung.

Problemerkennung

Presse, Rundfunk und Fernsehen informieren häufig über schadstoffbelastete Gebäude. Möglicherweise haben Sie bereits Betroffene im Freundeskreis oder in der Nachbarschaft.

Ob tatsächlich bedenkliche Schadstoffkonzentrationen in der Raumluft und Materialien vorliegen, kann durch Messung von Handels- und Umweltlaboratorien, TÜV und Universitäten festgestellt werden. Hierfür gibt es verschiedene Methoden; zum einen die Bestimmung der Konzentrationen in der Raumluft, im Staub oder im Material und zum anderen lassen sich auch im menschlichen Körper die Schadstoffe durch Blut- und/oder Urintests belegen.

Werden die gemessenen Belastungen als zu hoch eingestuft, ist eine Sanierung anzuraten. Eine erfolgreiche Dekontamination mit einer sicheren Einhaltung von Sanierungszielwerten setzt eine hinreichende Gebäudeanalyse zur Erfassung aller relevanten Schadstoffquellen voraus. Basierend auf den Untersuchungsbefunden wird ein gebäudespezifisches Sanierungskonzept erstellt.

In den entsprechenden Richtlinien können die Richtwerte und Sanierungsvorschläge nachgelesen werden. Die Richtlinien wurden vom Deutschen Institut für Bautechnik herausgegeben.

Problembehebung

Bei einem Sanierungsplan sollte stets die Entfernung der Schadstoffquellen - der Primärquellen - den Vorrang haben.

Da jedoch nicht immer das vollständige Entfernen von kontaminierten Bauteilen aus bautechnischen bzw. finanziellen Gründen in Frage kommt, werden heute bereits auch Versiegelungen vorgenommen. Hier spielen Anstrichsysteme eine große Rolle. Der Einsatz von Anstrichstoffen zur Vermeidung von Schadstoffemissionen verlangt den Nachweis der Wirksamkeit durch kompetente Forschungsergebnisse. Außerdem muss sichergestellt sein, dass aus dieser Beschichtung keine erneuten Schadstoffe oder gesundheitlichen Belastungen für die Menschen hervorgehen.

Das Contamiblock-Schutzsystem verfügt über diese Eigenschaften.

Es reicht dennoch nicht aus, nur die Schadstoffquellen zu bearbeiten. Stets sollte beachtet werden, dass im Laufe der Zeit andere Materialien die Schadstoffe aufgenommen haben können. Die durch die Ausgasung belasteten Materialien - die Sekundärquellen - können selbst wieder Schadstoffe ausgasen und müssen bei einer Sanierung unbedingt berücksichtigt werden.

Lassen Sie sich von Ihrem Gutachter beraten!

Contamiblock-Schutzsystem

Um den Zeichen der Zeit gerecht zu werden, wurde gemeinsam mit der Technischen Universität Hamburg-Harburg, Bauphysikalische Abteilung, das Contamiblock-Schutzsystem entwickelt.

Es bietet durch seine einfache Handhabung und schadstofffreie Zusammensetzung eine sehr gute Möglichkeit.

  • Pentachlorphenol (PCP)

  • Lindan

  • Dichlofluanid

  • Dichlor-Diphenyl-Trichlorethan (DDT)

  • Formaldehyd

  • Polychlorierte Biphenyle (PCB)

kontaminierten Bauteile ”unschädlich” zu machen und dieses mit einem angemessenen Kostenaufwand.