Contamiblock - Ein komplettes Schutzsystem

Contamiblock-Schutzsystem

Um den Zeichen der Zeit gerecht zu werden, wurde gemeinsam mit der Technischen Universität Hamburg-Harburg, Bauphysikalische Abteilung, das Contamiblock-Schutzsystem entwickelt.

Es bietet durch seine einfache Handhabung und schadstofffreie Zusammensetzung eine sehr gute Möglichkeit, kontaminierte Bauteile ”unschädlich” zu machen und dieses mit einem angemessenen Kostenaufwand.

  • Pentachlorphenol (PCP)

  • Lindan

  • Dichlofluanid

  • Dichlor-Diphenyl-Trichlorethan (DDT)

  • Formaldehyd

  • Polychlorierte Biphenyle (PCB)

 
 Eigenschaften des Contamiblock Schutzsystems.

Eigenschaften des Contamiblock Schutzsystems.

 

Reduzierung der Schadstoffabgaberate

…nach Beschichtung mit dem Contamiblock-Schutzsystem:

  • PCP 99,3%*

  • Lindan 99,1%*

  • Dichlofluanid 98,9%*

  • DDT 96,0%*

  • PCB 98,3%*

  • Formaldehyd 97,0%*

* 30 Tage nach Beschichtung (Kammerversuch) Gutachten der TUHH (1995/1997)

Anwendungen

Das Contamiblock-Schutzsystem besteht aus dem Contamiblock-Reaktionsgrund und dem Contamiblock-Decklack.

Eine wichtige Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz des Contamiblock-Schutzsystems ist, dass die zu beschichtende Fläche sauber, trocken und frei von Trennmitteln (z. B. Wachse) sein muss, so dass ein tragfähiger Untergrund entsteht.

Der Contamiblock-Reaktionsgrund und der Contamiblock-Decklack können mit einem weichen Pinsel unverdünnt gestrichen werden. Alternativ sind auch das Hochdruck- bzw. Airless-Spritzverfahren möglich.

Die Barrierewirkung wird nur erzielt, indem 1 x Contamiblock-Reaktionsgrund und .2 x Contamiblock-Decklack (bei Einhaltung der vorgegebenen Auftragsmengen und unter Beachtung der Technischen Informationen) gestrichen bzw. gespritzt werden.

Auch die kontaminierten Bauteile angrenzender Flächen wie Mauerwerk, Putze, Beton, Gipsplatten etc. können ebenfalls belastet sein und daher sollten auch diese mit dem Contamiblock-Schutzsystem behandelt werden.

Da das Contamiblock-Schutzsystem nicht wetterbeständig ist, müssen Bauteile, die dem Wetter ausgesetzt sind, wie z.B. Fensterrahmen, anschließend mit einem wetterbeständigen, wasserverdünnbaren Schutzanstrich versehen werden (z.B. Acrylbeschichtungen oder wasserverdünnbare Lasuren). Wenn das Contamiblock-Schutzsystem mit einer dekorativen Beschichtung versehen ist, unterliegt es keiner Alterung durch UV-Licht. Zu dekorativen Zwecken kann das Contamiblock-Schutzsystem mit Innenfarben, Acrylbeschichtungen, wasserverdünnbaren Lasuren wie Juwel WS oder Tapeten überarbeitet werden.

Schichtaufbau

Contamiblock_Schichtaufbau.png

Die nachfolgende Grafik stellt den Schichtaufbau des Contamiblock-Schutzsystems sowie die Möglichkeiten der Überarbeitung dar. Eine Überarbeitung des Contamiblock-Schutzsystems ist mit weiteren Produkten wie zum Beispiel Acrylbeschichtungen möglich.

Forschung

Das Contamiblock-Schutzsystem ist ein Ergebnis der Zusammenarbeit von Industrie und Universität. Es begann mit einem Forschungsauftrag an der Technischen Universität Hamburg - Harburg (TUHH). Herr Prof. Dr. Lutz Franke leitete das Projekt mit dem Titel “Verhinderung von Schadstoffemissionen an Baustoffoberflächen durch Oberflächenversiegelung bzw. Anstrichsysteme und Überprüfung evtl. Schadstoffabgaben dieser Systeme”.

Um bei der Entwicklung und Anwendungstechnik von Beschichtungsmitteln kompetent beraten zu sein, wendete sich die Universität an SCANDIPAINT. Nach Beendigung des Projektes stand fest, dass SCANDIPAINT in Zusammenarbeit mit der TUHH ein Schadstoffmaskierungssystem entwickelt. Dabei war auch zu beachten, dass das neue Anstrichsystem selbst keine toxischen Emissionen haben sollte.

Nach weiterer intensiver Entwicklungsarbeit lag das System aus Contamiblock-Reaktionsgrund und Contamiblock-Decklack vor und ging in die Testkammern der Technischen Universität. Dort wurde es drei Jahre auf seine Sperrwirkung hin getestet.

Die Ergebnisse waren besser, als man gehofft hatte. 1995 wurde nun die Leistungsfähigkeit des Contamiblock-Schutzsystems durch ein Gutachten der TUHH bestätigt. Seitdem wird das System zunehmend bei Sanierungen eingesetzt - von Wirtschaft, Staat und von Privatleuten.